Theater Hof

Spannendes vor und hinter den Kulissen des Hofer Theaters

Am Freitag, 02. September, führte das Ferienprogramm der Gemeinde Regnitzlosau zum Theater nach Hof. Organisiert hatte diesen Nachmittag die Laienspielgruppe Regnitzlosau. Der Leiter des Jungen Theaters Hof, Herr Bernd Plöger, begrüßte uns mit seinem Team im Foyer und hatte bereits dort einige spannende Geschichten auf Lager. Er schaffte es schnell, die Aufmerksamkeit der Kinder für sich zu gewinnen und begeisterte Alle mit seiner lockeren Art.

Weiter gings ins Studio, wo aus feuerpolizeilichen Gründen nur 99 Zuschauer Platz finden. Im Gespräch mit den Kindern wurden weitere Unterschiede zum Großen Theatersaal herausgearbeitet. Nachdem auch geklärt war, warum an manchen Stühlen in diesem Raum ein Schild mit Namen angebracht ist, diese Stühle sind gespendet worden, ging es weiter über die Seitenbühne zur Bühne. Dort gab es einige Requisiten wie Gewehrattrappen, Theatermesser, die ihre Klinge verschwinden lassen können und die Kulissen für die Oper Carmen zu bestaunen. Herr Plöger erzählte Geschichten von Theaterblut, dem Gebrauch von Messern und der Verwendung von Glas-, Plastik- oder Zuckerflaschen. Besondere Aufmerksamkeit bei den Kindern erweckte der „Eiserne Vorhang“ zwischen Zuschauerraum und Bühne. Dieser feuerpolizeilich vorgeschriebene Vorhang soll einen Übergriff des Feuers von der Bühne zum Zuschauerraum und umgekehrt verhindern. Nach einigen Informationen zur Bühnentechnik ging es weiter zur Maske. Dort wurde erklärt, mit welchen Hilfsmitteln man arbeitet, um z. B. eine lange Nase zu schminken und wie eine Perücke für die Schauspieler entsteht.

Großes Interesse der Kinder weckte auch die Theaterwerkstatt. Im Malsaal, wo nicht nur gemalt wird sondern auch Figuren für die Theaterstücke angefertigt werden, war die Entstehung eines großen Drachens zu bestaunen. Anschließend ging es in den großen Zuschauerraum des Theaters. Herr Plöger erklärte die verschiedenen Tätigkeiten des Regisseurs, des Souffleurs und des Dirigenten mit seinem Orchester. Nach zwei sehr kurzweiligen und interessanten Stunden mussten wir uns leider schon wieder verabschieden. Wir taten das, wie im Theater üblich, mit einem kräftigen Applaus, dem „Brot der Künstler“.

Übrigens, während der Führung wurde auch erklärt, warum man im Theater nicht pfeift. Dies konnte die Kinder jedoch nicht abschrecken und ab diesem Zeitpunkt waren im Theater immer wieder laute Pfiffe zu hören – hoffentlich ist das kein schlechtes Omen für die kommende Spielzeit.

In der Gaststätte Raitschin gab es anschließend noch ein Eis. Mit vielen neuen Eindrücken aus der Theaterwelt vor und hinter den Kulissen kamen wir am späten Nachmittag wieder nach Hause.

 

 

Grossansicht in neuem Fenster: Theater Hof Gruppe innen 1 Grossansicht in neuem Fenster: Theater Hof Drache 1 Grossansicht in neuem Fenster: Theater Hof Bühne
Grossansicht in neuem Fenster: Theater Hof Eis essen 1 Grossansicht in neuem Fenster: Theater Hof Eis 1 Grossansicht in neuem Fenster: Theater Hof Gruppe 1

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