21.09.2019

Pressebericht zum REHAktiv - PKW-Sicherheits-Training mit der Kreis-Verkehrswacht Hof in Rehau

Rehau - Selbstüberschätzung, falsche Einschätzung der Situation, zu späte und unangemessene Reaktionen können schnell zu Unfällen führen. Der sichere Umgang mit dem eigenen Pkw und eine vorausschauende, angepasste Fahrweise hingegen tragen wesentlich dazu bei, dass Gefahren rechtzeitig erkannt, richtig eingeschätzt und vermieden werden.

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Vermittelt werden diese Fertigkeiten in dem Pkw-Sicherheitstrainings der Verkehrswachten mit dem Ziel, die Teilnahme am Straßenverkehr sicherer zu machen. Genau dies wurde Ende September mit den Fahrlehrern Gerhard Hager aus Münchberg, Stefan Sachs aus Förmitz, Pierre Popp aus Leupoldsgrün, Sedat Gürses und Uwe Rössler aus Rehau, den Teilnehmern beim PKW-Sicherheits-Training vermittelt.

 

Das REHAktiv-Team mit Sandra Hilbig, Sandra Schnabel und Ute Hopperdietzel hatte das Fahrsicherheitstraining mit der Kreis-Verkehrswacht Hof für die Generation 60 plus auf die Beine gestellt. Bevor es aber losging, wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sicherheitstrainings mündlich in die Funktionen des Fahrzeuges, z.B. passt der Luftdruck der Reifen, was ist ABS, EPS, ASC, Fahrdynamik usw. erläutert.

 

Anschließend ging es auf den Parcours, bei dem das Bremsen bei verschiedenen Geschwindigkeiten auf nasser und halbnasser Straße unter den Reaktionen des ABS absolviert wurde. Weiter ging es ganz langsam, auf einen mit Pylonen abgesteckter Kurs, dieser musste langsam vorwärts und rückwärts durchfahren werden ohne an die Pylonen anzuecken. Weiter ging es mit den „Elchtest“, also ausweichen ohne Bremsen bei einem plötzlich auftauchenden Hindernis.

 

Danach ging es zum Kreisfahren auf nasser und halbnasser Fahrbahn, hier erfuhr man, wie die Zentrifugalkräfte auf Fahrer und Auto wirkten und wie weit man eigentlich in einen Grenzbereich fahren kann. Wo du als „normaler“ Fahrer schon längst vom Gas gegangen wärst, sitzt neben dir ein Fahrlehrer und meint trocken: „Weiter, weiter“, da schwitzt man schon leicht, weil man denkt man schmeißt sein Auto um, und dann meint neben dir der Fahrlehrer raus aus dem Kreis und jetzt fahren wir eine Acht so schnell es geht. Ok, machen wir das halt auch noch. Fertig mit der Übung. Im Anschluss erläuterte der Fahrlehrer, warum man nicht umkippen kann und erklärte an Hand des Reifens, wie sich dieser bei richtigem Luftdruck und richtiger Profiltiefe verhält.

 

„Man kann kein Auto zum Überschlagen bringen“ so der Fahrlehrer, solange kein Hindernis im Weg ist oder der Reifendruck zu schwach ist, denn wenn kein Gummi mehr da ist, schiebt man sein Auto über die Felge und wenn das passiert schiebt sich nichts mehr, sondern blockiert und kippt. Daher sind die Reifen eines Autos ein elementarer Bestandteil, wenn es um Fragen der Sicherheit, der Performance und des Fahrkomforts geht. So müssen die Reifen als verbindendes Element zwischen Fahrzeug und Straße zu jeder Zeit gewährleisten, dass sämtliche Lenk-, Fahr- und Bremsbefehle des Fahrers zuverlässig auf den Asphalt übertragen werden. Daher ist es für Autofahrer enorm wichtig, die Reifen regelmäßig zu pflegen und zu warten. Alle kniffligen Aufgaben meisterten die zwanzig Senioren mit Bravour und waren sich einig, dass so ein Fahrsicherheits-Training im Alter sehr sinnvoll ist.

 

Text/Bilder: Uwe von Dorn

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